Die finnische Gitarristin/Sängerin ERJA LYYTINEN ist Blues Freunden seit 2006 ein Begriff, als ihr Album „Pilgrimage“ (mit Aynsley Lister/Ian Parker) herauskam und sie mit den beiden die „Blues Caravan“ bestritt.(später noch mal mit Samantha Fish/Joannne Shaw Taylor) Lyytinen, die in einer musikalischen Familie in der finnischen Stadt Kuopio aufwuchs, ist über die Jahre zu einer festen Größe in der Blues Szene in Finnland geworden; die Fans nennen sie liebevoll „die finnische Slide Göttin“ und vergleichen sie gerne mit Ikone Bonnie Raitt. Dabei spielt sie nicht nur eine „heisse“ Gitarre, sondern hat auch eine verdammt gute Stimme. Wir hatten sie und ihre famose Band ( Tatu Back-bs., LiroLaitinen-dr) die letzten Jahre schon oft in der Harmonie zu Gast und es gehörte jedes Mal zu den besten Konzerten einer weiblichen Blues Künstlerin. Im März erscheint ihr neues Album „Smell The Roses“, ein klasse Blues Rock Album, mit tollen Rockern wie „The Ring“, „Going To Hell“, Abyys“, „Wings To Fly“, die sie alle hier vorstellt.(+neue Optik) Der Rest wird ein Querschnitt aller ihrer Veröffentlichungen.. Die liebenswerte Blues Rock Königin aus Finnland sollte kein Blues Fan verpassen, ihr Live Performence ist atemberaubend.
CD Kritik ERJA LYYTINEN-Smell The Roses (Bluesland Production) Als ich Erja´s letztes Album „Waiting For The Daylight“ (2023) als ihr bisher bestes Werk bezeichnete, kannte ich diese Veröffentlichung noch nicht. Erja hat hier ihr ultimatives „melodisches Blues Rock Album“ kreiert, das vor Kraft nur so strotzt! Ich nenne es mal ihre „LED ZEPPELIN“ Scheibe. Hier wird konsequent gerockt, aber auch die melodischen einfallsreichen Parts dürfen nicht fehlen, es gibt tonnenweise tolle Riffs und Melodiebögen/Solos, die eine Erja Lyytinen in Hochform zeigen. Sie sagte im Interview/Pressetext, „es ist eine Produktion ohne Schnick Schnack, die Basic Tracks wurden live aufgenommen", von daher klingt es so organisch/knackig! Alle 9 Songs können überzeugen, herausragend ist das rockige „The Ring“-„Going To Hell“, ihr „Kashmir Song“ „Abyss“ oder als Abkühlung die Ballade „Empty Hours“. Es wird schwer diese CD noch mal zu übertreffen, diesen Weg sollte sie weiterverfolgen, dieser melodische Rock mit tonnenschweren Riffs+Melodien steht ihr ausgezeichnet! J.Both
http://www.erjalyytinen.com/

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